„Klima.Wandel“ als vielschichtiges Thema

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„Klima.Wandel“ als vielschichtiges Thema

WIR-Gruppe des Künstlerinnenforums Bielefeld-OWL stellt in der Zeit vom 5. Juni bis zum 2. August 2020 in der Alten Posthalterei in Melle-Mitte aus

„Klima.Wandel“ lautet der Titel einer Ausstellung, die in der Zeit vom 5. Juni bis zum 2. August 2020 in der Alten Posthalterei an der Haferstraße 17 in Melle-Mitte zu sehen ist. Die Präsentation umfasst Malerei, Grafik, Fotografie, Objekte, Skulpturen und Plastiken von Kunstschaffenden der WIR-Gruppe des Künstlerinnenforums Bielefeld.-OWL e. V.

Stellvertretend für die an der Ausstellung beteiligten Künstlerinnen präsentieren (von links) Petra Wagener, Uschi Bracker, Viola Richter-Jürgens und Heidi Lange-Kallerhoff eine Auswahl ihrer Werke.Stellvertretend für die an der Ausstellung beteiligten Künstlerinnen präsentieren (von links) Petra Wagener, Uschi Bracker, Viola Richter-Jürgens und Heidi Lange-Kallerhoff eine Auswahl ihrer Werke.© Stadt MelleDas Künstlerinnenforum wurde im Jahre 2000 gegründet und ist eigenen Angaben zufolge mit mehr als 140 Mitgliedern aus Bielefeld und dem übrigen Ostwestfalen-Lippe das größte regionale interdisziplinäre Netzwerk von Künstlerinnen aller Sparten und Frauen aus Kulturberufen. Die Arbeitsgruppe WIR existiert seit 2010 und trifft sich seither regelmäßig zu künstlerischem Austausch. Ein selbsterstellter Arbeits- beziehungsweise Forderungskatalog grundiert die kreative Zusammenarbeit der zurzeit 21 Kunstschaffenden.

Im Rahmen der Ausstellung „Klima.Wandel“ stellen folgende Künstlerinnen eine Auswahl ihrer Arbeiten aus: Christel Aytekin, Marion Basse, Karin Bergmann, Katrin Boidol, Uschi Bracker, Anita Brede, Karin Fischer „Nirak“, Anita Frei-Krämer, Christine Halm, Anne Hansen, Marlies Jung, Heidi Lange-Kallerhoff, Serpil Neuhaus, Vera Opolka, Rotraut Richter, Viola Richter-Jürgens, Barbara Schneider, Petra Wagener, Almuth Wessel, Heike Wilms und Leonore Franckenstein, die Vorsitzende des Künstlerinnenforums.

Die Gruppe WIR setzt sich unter dem Leitgedanken „Klima.Wandel“ mit einem vielschichtigen Thema auseinander. Jede der teilnehmenden Künstlerinnen hat sich dabei unabhängig, mit ihrem persönlichen Schwerpunkt und mit ihrer bevorzugten Technik, dem Oberthema gestellt – sei es bildnerisch oder literarisch. Die Präsentation der Werke zeigt die Auseinandersetzung mit dem Wandel der Gesellschaft: Sowohl in der objektiven Entwicklung als auch dem Wandel der Befindlichkeit (des Klimas) in der Gesellschaft – und zwar nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Dazu sagen die beteiligten Kunstschaffenden: „Wir leben in einer Zeit, in der wir massive Veränderungen erleben, mit einem globalen Klimawandel zwischen den Nationen und subjektiver, vielleicht auch objektiver Verunsicherung umgehen müssen. Zeitgleich erleben wir mit verheerenden Extremwettersituationen Vorboten der langfristigen Auswirkungen des Klimawandels. Ein Wandel, den Industrialisierung und Nutzung der vorhandenen Ressourcen bis hin zur Ausbeutung mit sich gebracht haben. Probleme, die global gelöst werden müssen, unter Berücksichtigung der Diversität der Welt. Auch dieser Aspekt des „Klima. Wandel“ ist Thema einiger Arbeiten.“

Hier schließt sich der Kreis, als die Gruppe WIR im Kleinen zeigt, wie unter Wahrung der Individualität bei Einigung auf ein gemeinsames Ziel ein überzeugendes Ergebnis entstehen kann. Die Diversität der Gruppe ist eine ideale Voraussetzung, um Besucherinnen und Besucher der Ausstellung einzuladen, sich mit dem Thema „Klima. Wandel“ aus unterschiedlichen Perspektiven zu beschäftigen, sich auseinanderzusetzen, den Dialog mit den Künstlerinnen zu suchen, sich auf einen konstruktiven Diskurs zu den großen Themen der Zeit einzulassen.

Die Ausstellung „Klima.Wandel“ – die 13. Gemeinsame Ausstellung der Gruppe WIR – ist in der Zeit vom 5. Juni bis zum 2. August 2020 jeweils donnerstags bis samstags von 15 bis 18 Uhr und sonntags in der Zeit von 14 bis 18 Uhr in der Alten Posthalterei an der Haferstraße 17 in Melle-Mitte geöffnet.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie müssen die Besucherinnen und Besucher die geltenden Hygiene- und Abstandsvorgaben einhalten.

Meldung vom 04.06.2020