Engagement für Ressourcenschonung und Umweltschutz

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Neue Verteilstation für Wellingholzhausen vorgestellt – Energiewirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Stadt Melle und dem Energieversorger innogy

Wegen der Corona-Pandemie können derzeit viele öffentliche Veranstaltungen nicht stattfinden. Wellingholzhausen ist jedoch schon jetzt bestens vorbereitetet für kommende Ereignisse, denn am Rande des Bürgerparkes wurde eine Strom-Verteilstation aufgestellt. Was aussieht wie eine Fahrradgarage, erspart bei Veranstaltungen den Einsatz von Verlängerungskabeln und mobilen Verteilschränken.

Während des Ortstermins: (von links) Reinhard Scholz, Bernhard Schürmann, Reiner Oesting, Heinrich Niederniehaus und Karin Klocke.Während des Ortstermins: (von links) Reinhard Scholz, Bernhard Schürmann, Reiner Oesting, Heinrich Niederniehaus und Karin Klocke.© innogy„Die neue Verteilstation sorgt für die Bereitstellung von ausreichend Energie für die störungsfreie Durchführung von Veranstaltungen“, sagte Bürgermeister Reinhard Scholz bei einem Ortstermin. Mehrere Steckverbindungen stehen für den Anschluss von Bühne, Grill, Fahrgeschäften und energieintensiven Ausstellungsständen zur Verfügung.

„Wir freuen uns sehr, dass durch den Anschluss, der Park nun noch mehr genutzt werden kann, auch ein Markt ist in Planung“, erklärte die Leiterin des Bürgerbüros Wellingholzhausen, Karin Klocke, freudig.

Die neue Station ist Ergebnis einer langjährigen energiewirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen dem Energieversorger innogy mit der Stadt Melle. „Diese neue kleine Energiezentrale erleichtert die Durchführung von verschiedenen Events im Park. Sie ermöglicht den schnellen, sicheren und störungsfreieren Anschluss an das Stromnetz “ stellte innogy-Kommunalmanager Rainer Oesting fest. Bei bisherigen Veranstaltungen sei die nötige Energie mittels eines Diesel-Aggregats erzeugt worden.

„Das ist nun vorbei. Durch den Einsatz dieser Verteilstation wird, sowohl an Geräuschentwicklung als auch an Co²-Ausstoß, eingespart“, freuten sich der stellvertretende Ortsbürgermeister Heinrich Niederniehaus und Ortsratsmitglied Bernhard Schürmann.

Die Gesamtkosten für die Strom-Verteilstation belaufen die auf rund 13.500 Euro, die der Energieversorger innogy komplett übernimmt.

Meldung vom 15.06.2020