Ruhebänke mit Signalfarbe und Signalwirkung die Meller Freibäder

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Ruhebänke mit Signalfarbe und Signalwirkung die Meller Freibäder

DLRG-Ortsgruppe Melle stiftete Sitzgelegenheiten mit aufrüttelnder Botschaft auf der Rückenfläche

Sie sind knallrot, großzügig bemessen und qualitativ hochwertig. Die Rede ist von fünf Ruhebänken, die die DLRG-Ortsgruppe Melle jetzt den fünf Meller Freibädern zum Geschenk gemacht hat. Das Besondere an diesen Sitzgelegenheiten ist: Sie tragen auf der Rückenfläche die aufrüttelnde Botschaft: „Achte auf DEIN Kind, es ertrinkt nur einmal!“

Präsentieren im Wellenfreibad eine der neuen Ruhebänke: (von links) Badleiter Axel Beckmann, DLRG-Schatzmeisterin Marion Strathmann und DLRG-Ortsgruppenvorsitzender Klaus Pilkenroth.Präsentieren im Wellenfreibad eine der neuen Ruhebänke: (von links) Badleiter Axel Beckmann, DLRG-Schatzmeisterin Marion Strathmann und DLRG-Ortsgruppenvorsitzender Klaus Pilkenroth.© Stadt MelleStellvertretend für alle fünf Bäderstandorte nahmen Ortsgruppenvorsitzender Klaus Pilkenroth und Schatzmeisterin Marion Strathmann im Wellenfreibad in Melle-Mitte die offizielle Übergabe der Bänke vor, die nicht nur eine Signalfarbe tragen: „Mit der klaren Botschaft an die Eltern, ihre Kinder im Auge zu behalten, besitzen die Ruhebänke auch eine Signalwirkung“, machte Pilkenroth deutlich. Er rief in diesem Zusammenhang in Erinnerung, dass die Idee, solche Sitzgelegenheiten für die Freibäder zu stiften, bereits vor dem Sommer 2018 entstanden, als ein kleiner Junge im Wellenfreibad zu Tode kam. Die Ortsgruppe habe die Ruhebänke aus den erwirtschafteten Überschüssen der vergangenen Jahre finanziert. Denn: „Als gemeinnütziger Verein dürfen wir keine größeren Rücklagen anhäufen“, berichtete der Vorsitzende.

Der DLRG sei von vornherein sehr bewusst, dass der aufrüttelnde Spruch auf der Rückenfläche Aufsehen erregen werde, so Pilkenroth. „Das soll er auch, um Eltern zu sensibilisieren, nicht ständig auf das Smartphone zu schauen, sondern insbesondere auch ihren Nachwuchs in den Becken im Blick zu haben. Deshalb ließen wir an den Bänken zusätzlich die Piktogramme ,Handyverbot‘ anbringen.“

Meldung vom 30.06.2020