„Eigenleistung macht das i-Tüpfelchen des gesamten Gebäudes aus“

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„Eigenleistung macht das i-Tüpfelchen des gesamten Gebäudes aus“

Bürgermeister Reinhard Scholz besichtigte den Feuerwehrhausneubau in Wellingholzhausen

„Das sieht wirklich gut aus!“ Bürgermeister Reinhard Scholz war des Lobes voll, als er jetzt unter der Führung von Ortsbrandmeister Wolfgang Kleinken eine Besichtigung des neuerbauten Feuerwehrhauses in Wellingholzhausen vornahm. Modern, zweckmäßig und nach den neuesten Standards errichtet, wird das Bauwerk den Anforderungen der heutigen Zeit in vollem Umfang gerecht. Dass die Feuerwehrleute aus dem Beutlingsdorf voll und ganz hinter diesem Neubauvorhaben stehen, wird an einem Aspekt besonders deutlich: In ehrenamtlicher Arbeit nehmen sie derzeit einen nicht unerheblichen Teil des Innenausbaus vor.

Besichtigung des neuen Feuerwehrhauses in Wellingholzhausen mit (von links) Frithjof Look, Reinhard Scholz, Edith Kappes, Guido Kunze und Wolfgang Kleinken.Besichtigung des neuen Feuerwehrhauses in Wellingholzhausen mit (von links) Frithjof Look, Reinhard Scholz, Edith Kappes, Guido Kunze und Wolfgang Kleinken.© Stadt Melle„Diese Eigenleistung macht das i-Tüpfelchen des gesamten Gebäudes aus“, fand der Verwaltungschef anerkennende Worte. Dieses Engagement verdiene ein Höchstmaß an Anerkennung, zumal das Ganze zusätzlich zum eigentlichen Einsatz- und Dienstbetrieb in der Freizeit der Feuerwehrleute geschehe.

In das Vorhaben investiert die Stadt Melle rund 2,8 Millionen Euro. Diese Investition sei gut und richtig, da durch den Neubau die Schlagkraft der Ortsfeuerwehr Wellingholzhausen nicht nur erhalten, sondern weiter ausgebaut werde, unterstrich Reinhard Scholz. Insofern sei der Neubau eine gute Investition für die Zukunft.

Erfreut über den Baufortschritt zeigte sich auch Edith Kappes. „Bis auf einige Restarbeiten ist alles fertig“, erklärte die Projektleiterin Edith Kappes vom städtischen Gebäudemanagement, die den Verwaltungschef während der Besichtigung ebenso begleitete wie Stadtbaurat Frithjof Look und der Leiter des Gebäudemanagements, Guido Kunze.

Was das neuerbaute Feuerwehrhaus zu bieten hat, erläuterte Wolfgang Kleinken während einer Führung: Beispielsweise die für fünf Fahrzeuge ausgelegte Fahrzeughalle mit angegliederter Werkstatt, Umkleidebereiche für Jugendfeuerwehr und aktive Mitglieder, der Schulungsraum inklusive Küche, das Büro für den Ortsbrandmeister sowie verschiedene Lager- und Technikflächen. Während sich diese Räumlichkeiten allesamt im Erdgeschoss befinden, gibt es im Obergeschoss einen angemessenen Lagerbereich, der von den Aktiven und von der Jugendfeuerwehr genutzt werden soll.

Der neu errichtete Komplex stelle gegenüber dem jetzigen Feuerwehrhaus an der Schützenstraße „eine Vergrößerung in einem zeitgemäßen Standard dar“, erläuterte Stadtbaurat Frithjof Look. Im Zuge der Planung seien zahlreiche gesetzliche Vorgaben berücksichtigt worden, die Aspekte zur Größe und Funktion der einzelnen Räume des neuen Feuerwehrhauses regelten.

Die Kosten in Höhe von rund 2,8 Millionen Euro belaufen sich in dem prognostizierten Rahmen und werden nach derzeitigem Stand eingehalten. Der Leiter des städtischen Gebäudemanagements, Guido Kunze, wies in diesem Zusammenhang auf eine Überprüfung der Baukosten mit vergleichbaren Feuerwehrhäusern hin, die in der jüngeren Vergangenheit in Deutschland errichtet wurden. „Im Ergebnis steht fest, dass wir mit den Baukosten zur Errichtung des Feuerwehrhauses in Wellingholzhausen im Mittelfeld liegen“, stellte Kunze fest.

Der Umzug aus dem Alt- in den Neubau soll voraussichtlich im Sommer dieses Jahres erfolgen.

Meldung vom 19.04.2021Letzte Aktualisierung: 28.04.2021