Ehrenamt auf Zeit: Stadt Melle sucht Wahlhelfer

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Ehrenamt auf Zeit: Stadt Melle sucht Wahlhelfer

Für die Kommunalwahl am 12. September 2021 sowie für die mögliche Stichwahl anlässlich der Bürgermeister*innen-Wahl und für die Bundestagswahl am 26. September 2021 – Rund 38.400 Wahlberechtigte

Am Sonntag, 12. September, finden die Wahl des Bürgermeisters beziehungsweise der Bürgermeisterin der Stadt Melle, die Kreistagswahl im Landkreis Osnabrück, die Wahl zum Rat der Stadt Melle und die Wahl der Ortsräte in den Stadtteilen Melle-Mitte, Buer, Bruchmühlen, Riemsloh, Neuenkirchen, Wellingholzhausen, Gesmold und Oldendorf statt. Sollte es bei der Wahl des neuen Verwaltungschefs beziehungsweise der neuen Verwaltungschefin zu einer Stichwahl kommen, so ist diese für Sonntag, 26. September, vorgesehen. An diesem Tag wird auch die Wahl zum Deutschen Bundestag stattfinden.

Auch in der Stadt Melle finden am Sonntag, 26. Mai, die Wahlen zum Europäischen Parlament und die Landratswahl statt.Die Stadt Melle bereitet sich auf die bevorstehenden Wahlen vor.© FotoliaDas Ganze ist zwar noch eine Weile hin. Aber hinter den Kulissen der Stadtverwaltung Melle laufen die Planungen für die Urnengänge bereits auf Hochtouren. Ein Thema, das zurzeit aktuell ist: Die Suche nach Wahlhelfern.

Anlässlich dieser Urnengänge werden im Bereich der Stadt Melle insgesamt 38 Wahllokale eingerichtet, in denen jeweils acht Wahlhelfer ihren Dienst versehen. Die Wahlvorstände setzen sich aus dem Wahlvorsteher, dessen Stellvertreter, einem Schriftführer, einem stellvertretenden Schriftführer und vier Beisitzern zusammen.

Zurzeit sind in der Stadt Melle am 12. September 2021 rund 38.400 Bürgerinnen und Bürger zu den Urnengängen aufgerufen. Aktiv wahlberechtigt sind alle Bürger mit deutschem Pass und EU-Ausländer, die am Wahltag 16 Jahre alt sind und seit mindestens drei Monaten im Stadtgebiet von Melle ihren Wohnsitz haben. Das passive Wahlrecht – also die Berechtigung, sich auch wählen zu lassen – genießen die Bürger, die am 12. September 2021 mindestens 18 Jahre alt sind. Zudem muss der Kandidat als Deutscher oder EU-Bürger seit mindestens sechs Monaten seinen Wohnsitz in Melle haben. Eine Altersobergrenze gibt es hingegen nicht. Als Entschädigung erhalten alle Wahlhelfer einen Betrag in Höhe von 35 Euro, während die Wahlvorsteher und deren Stellvertreter jeweils 40 Euro für ihren ehrenamtlichen Dienst bekommen. Wichtig: Bürgerinnen und Bürger, die sich bei der Kommunalwahl um ein Mandat bewerben, dürfen nicht als Wahlhelfer tätig werden.

Die Bewerbungen dürften auch noch bis kurz vor dem Urnengang eingehen: „Denn es gibt immer wieder kurzfristig Ausfälle bei den Wahlhelfern –  sei es wegen Krankheit oder anderer wichtiger Notfälle“, so Herbert Seelhöfer vom Hauptamt der Stadt Melle.

Die Stadtverwaltung freut sich über jede Bewerbung. Am besten soll diese an Herbert Seelhöfer per E-Mail an h.seelhoefer@stadt-melle.de gesendet oder telefonisch unter 05422/965-260 übermittelt werden, und zwar unter Nennung von Anschrift mit Telefonnummer. Ganz ausdrücklich lädt die Stadtverwaltung auch Jungwählerinnen und Jungwähler ein, sich als Wahlhelfer zu bewerben. Aber auch solche Personen, die sich bereits in der Vergangenheit als Wahlhelfer betätigt hatten, können sich bei Interesse melden.

Im Wahlbüro Melle und den sieben Bürgerbüros werden jetzt potenzielle Wahlhelferinnen und Wahlhelfer angesprochen. Dort können sich auch Interessierte melden.  Was an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben darf: Die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer müssen nicht beide Termine abdecken.

Meldung vom 28.04.2021