Meller Jugendparlament initiiert Pfandringe an öffentlichen Mülleimern

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Meller Jugendparlament initiiert Pfandringe an öffentlichen Mülleimern

Umweltaspekt und soziale Komponente stehen bei diesem Projekt im Mittelpunkt

Auf der Suche nach Pfandflaschen und -dosen im Mülleimer zwischen ausgedienten Gesichtsmasken, benutzten Papiertaschentüchern und leeren Pommesschalen herumwühlen – das ist wahrlich keine schöne Vorstellung. In Melle-Mitte sollen jetzt sogenannte „Pfandringe“ Abhilfe schaffen. Auf Initiative des Meller Jugendparlamentes wurden in Zusammenarbeit mit dem städtischen Baubetriebsdienst insgesamt fünf Pfandringe an öffentlichen Mülleimern angebracht.

Stellen die Pfandringe an einem öffentlichen Mülleimer in Melle-Mitte vor: Torben Bextermöller und Tabea Stockhaus vom Jugendparlament.Stellen die Pfandringe an einem öffentlichen Mülleimer in Melle-Mitte vor: Torben Bextermöller und Tabea Stockhaus vom Jugendparlament.© Stadt Melle„Pfandringe sind Zusätze für Müllbehälter. Hier können Bürgerinnen und Bürger ihr Leergut einsetzen, das sonst in den Mülleimer gewandert wären“, erklärt Torben Bextermöller vom Jugendparlament, um anschließend zu verdeutlichen: „Wir möchten mit diesem Projekt auf zwei Gesichtspunkte hinweisen: Zum einen auf den Umweltaspekt. Werden nämlich Pfandflaschen und -dosen in die Mülleimer geworfen, können sie nicht dem Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden und wertvoller Rohstoff geht verloren. Zum anderen richtet das Jugendparlament mit diesem Projekt seinen Fokus auf die soziale Komponente: In Melle sammeln Menschen mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen Leergut. Mit den Pfandringen muss dieser Personenkreis nicht mehr in die Mülleimer greifen. Dieses ist eine große Hilfe und eine zusätzliche Sicherheit für die Menschen, die auf das Pfand angewiesen sind.

Meldung vom 29.04.2021